Jung & Landwirtin

Jung & Landwirtin

Transkript

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00:00:04: Jung und Landwirtin,

00:00:05: der Agrarpodcast von Maja

00:00:07: Mokvitz.

00:00:09: Hallihallo ihr lieben Menschen!

00:00:10: Und wie schön es Sie alle wieder eingeschaltet habt.

00:00:13: ich freue mich total euch in den nächsten Folgen mitzunehmen nach Neue Seeland und ich finde diese Podcastreihe kommt total zum richtigen Zeitpunkt denn ich kann mir vorstellen dass viele jetzt während der Ernte im Traktor sitzen oder auf dem Mähdrescher sind.

00:00:27: Und umso schöner ist es doch, wenn man sich gedanklich wenigstens im Reisebus durch Neusieland befindet!

00:00:33: Ja also mit dieser Packersfolge will ich euch einladen teilzunehmen an der Agrareise die ich zusammen mit Farmtours gemacht

00:00:41: habe.

00:00:42: dort war ich mit twenty-fünf anderen Junglandwirten unterwegs und wir haben pro Tag uns zwei bis drei Betriebe angeschaut also wahnsinnig viel gesehen.

00:00:51: In den nächsten Folgen – es werden insgesamt drei Folgen, stellen wir ein paar Betriebe vor

00:00:56: oder auch die Kultur

00:00:57: dort vor Ort, die uns beschäftigt hat und begeistert hat.

00:01:00: Und von der wir gerne berichten wollen!

00:01:18: Und wir sprechen über Lely, was wir dort gelernt haben und wieso es mehr Kühe in Neuseeland gibt als Einwohner.

00:01:27: Und es trotzdem ganz, ganz wenige Milkroboter nur gibt – das klären wir in dieser Folge!

00:01:32: Viel Spaß beim Zuhören!

00:01:34: Ach vielleicht an dieser Stelle noch ganz nett für diejenigen, die zum allerersten Mal reinhören, kurz zu wissen wer hier eigentlich spricht?

00:01:41: Mein Name ist Maja Mugwitz.

00:01:42: ich selbst komme von einem Ackerbaubetrieb aus der Nähe von Hannover und habe auch Landwirtschaft studiert.

00:01:47: Ich podcaste schon seit vielen

00:01:49: Jahren,

00:01:50: habe damals auf meiner Agrarweltreise angefangen und habe damals von den Betrieben erzählt die ich mir angeschaut habe.

00:01:56: Somit ist Neuseeland ehrlicherweise auch ein Full Circle Moment denn ich habe meine allererste Podcast-Folge aus Neuseeland veröffentlicht.

00:02:05: Mittlerweile hab' ich schon einen zweiten Podcast der heißt Dreiundsechzig

00:02:09: Hektar,

00:02:09: den könnt ihr in der ARD Sounds App hören.

00:02:12: ansonsten freue mich mit diesem Podcast hier Stimmen und Menschen aus der Landwirtschaft vorzustellen.

00:02:19: Und auf die Facetten einzugehen, die es in der Land Wirtschaft gibt!

00:02:24: Ich hoffe das schaffen wir auch wieder mit dieser Folge.

00:02:29: Jetzt möchte ich erst mal meinen Gast vorstellen.

00:02:31: wer bist du denn?

00:02:32: Ja, ich bin Marc Rühl.

00:02:33: Ich bin thirty Jahre alt und komme aus Burgdorf.

00:02:37: Das ist so nördlich von Hannover oder zwischen Hannover und Zelle.

00:02:41: Jetzt sieht's aus und warum bist Du jetzt

00:02:43: mitbekommen?!

00:02:44: Ich bin mitgefahren, weil ich mal raus musste aus dem Arbeitsalltag.

00:02:48: Zu Hause ist man doch immer sehr eingebunden auch einige Jahre nicht wirklich im Urlaub gewesen und ja mal weg.

00:02:54: und Neuseeland ist sowieso schon ein Land was ich seit glaube ich zehn Jahren oder so unbedingt mal sehen wollte.

00:03:01: und dann habe ich die Chance ergriffen mal rauszukommen und dann noch einen Land zu sehen, das ich sowieso bereits bereisen wollte.

00:03:09: Ja willst du uns einmal ganz kurz erklären von welchem Betrieb du kommst?

00:03:13: macht nämlich sehr viel Sinn, warum ich dich dann auch für den ersten Tag ausgesucht habe.

00:03:17: Ja genau wir haben einen Betrieb zu Hause ins Klamot-Zwanzig Hektar und bewirtschaften ca.

00:03:22: hundert Hektare davon mit Gemüse alles für ein Frischmarktbereich diverse verschiedene Gemüsekulturen und zusätzlich Kartoffeln noch und ergänzen dann halt mit Ackerbaukulturen.

00:03:34: unsere Schwerpunkte liegen zuhause auf dem Anbau von Speisekürbissen und Buschbohn Und Kohlrabi und haben zusätzlich aber auch noch Kulturen wie Staunensellerie, Schmorgurken, Markerbsen.

00:03:47: China-Kohl, Grünkohl...

00:03:49: Genau.

00:03:50: Jawoll!

00:03:51: Okay, weil ich werde ja auf jeden Fall am Ende einmal fragen, wie du das jetzt siehst im Vergleich zu Deutschland.

00:03:57: Da wir uns am aller ersten Tag einen Gemüsebetrieb angeschaut haben macht das bei dir sehr viel Sinn diese Frage.

00:04:07: Ja, wir waren morgens gleich oder morgens haben uns erst mal noch kennengelernt.

00:04:09: Haben da eine Kennenlernen-Veranstaltung gemacht.

00:04:12: Danach waren wieder kurz nach Mittagessen bei Barlebros.

00:04:16: Das ist ein ganz großer Gemüsebaubetrieb und im Anschluss waren wir dann noch bei Lely in Norseland.

00:04:22: Yes!

00:04:23: Dann würde ich jetzt gerne mal näherein zoomen und einmal auf die Barlebro's schauen also... Ich erinnere einen alten Mann.

00:04:30: Ich habe ja zu einem Alter gesagt ne?

00:04:33: Ich würde sagen, er war seventy-vier.

00:04:35: Man hat einen Mann gesehen, der viel gearbeitet hatte und man hätte große prankige Hände, die von den anderen Schürfhunden gezeichnet waren.

00:04:43: Er hat sich vorgestellt als jemand, der sieben Brüder hat mit denen er auch zusammen dieses Unternehmen macht aufgebaut hat.

00:04:50: Und später kam dann raus dass es aber insgesamt zwölf Geschwister sind.

00:04:54: also er hat so ein bisschen seine Schwester aus so vorgelassen worüber ich dann sehr geschmunzelt habe.

00:04:59: Zahlen, die ich im Kopf habe zu dem Unternehmen waren thousand sixhundert Hektar Kartoffeln und neunhundert hektar Zwiebeln.

00:05:09: Was hast du zu ergänzen?

00:05:11: Ja und zusätzlich hatte er noch zweihundfünfzig Hektarspeisemören und dreihundertfünfzig Hektare insgesamt mit Blumenkohl- und Weißkohl.

00:05:20: Er hat uns ja dann auch ein bisschen über das Betriebsgelände geführt.

00:05:23: wie kann man sich das vorstellen?

00:05:25: was ist dir davon besonders im Kopf geblieben?

00:05:27: Besonders im Kopf geblieben ist mir eigentlich bei dem Betriebsgelände, dass... Also erst mal muss ich jetzt zusagen das es nur ein Standort von vielen war.

00:05:34: Ich glaube von insgesamt sieben Standorten und dafür war dieser Standort schon nicht gerade klein.

00:05:38: also das war schon sehr beeindruckend.

00:05:40: als besonderheit würde ich sagen auf diesem standort war das wie gut und einfach der aufgebaut war.

00:05:47: also da waren quasi die Verarbeitungshallen fürs Gemüse.

00:05:51: Also in dem Fall haben wir uns eine Zwiebelverarbeitung und eine andere Halle mit Möhrenverarbeitungen angeguckt, Mit Aufbereitung von Waschen sortieren bis hin zum Abpacken.

00:06:01: Und wie einfach das einfach strukturiert waren ganz kurze Wege super aufgebaut die Wege in der Halle Von dem fertigen Produkt rein in die Kühlung von dort ein paar Meter weiter hatten die dann außerhalb der halle unter dem Schleppdach Eine Kante, zwanzig Zentimeter hoch wo dann die Übersee-Container direkt ran geschoben wurden.

00:06:22: Und diese Überseekontainer natürlich ausgestattet waren mit Trocknungsböden, um die Zwiebeln oder Möhren zu lüften oder zu kühlen.

00:06:31: dementsprechend während sie aufs See unterwegs sind.

00:06:34: und dann sind die halt mit dem Stapler direkt in die Container reingefahren und hatten dann wenn der Container voll war mit so einem ganz großen Containerkran wie man ihn von Hefen normalerweise nur kennt Fertig belannen, Container halt gleich zur Seite gesetzt.

00:06:50: Übereinander gestapelt, platzsparend auf dem Hof und dann die Container gleich so auf vorbeifahrende Lkws gesetzt und wegtransportiert.

00:06:58: also das war sehr gut aufgebaut und sehr logisch durchdacht und gut strukturiert finde ich.

00:07:04: Wahnsinn was du alles gesehen hast wo für mich gar nicht den Blick hatte.

00:07:07: eine Besonderheit auf dem Betrieb war ja auch dass die das ganze Jahr über Kartoffel ernten.

00:07:13: wie kann man sich das vorstellen?

00:07:15: Und warum machen sie das?

00:07:16: Die machen das, weil jetzt natürlich einmal klimatisch hier möglich ist.

00:07:19: Es verdient Riesengewinn, weil die dadurch die Lagerfläche sparen.

00:07:23: Im Prinzip werden die Frischkartoffeln gar nicht gelagert.

00:07:28: Die können Sie halt das Ganze erernten direkt aufbereiten und verpacken und haben sozusagen immer frische Ware ohne mit, ja wie wir in Deutschland Probleme haben mit Lagerverlusten.

00:07:39: Mit Qualitätsverluste natürlich Druckstellen

00:07:42: usw.,

00:07:42: die wir im Lager haben, die Probleme haben sie hier nicht.

00:07:45: Das ist natürlich ein riesen großer Vorteil.

00:07:47: Und auch einen Kostenvorteil, ganz klar!

00:07:50: Ein kleines Lager hat er irgendwie noch für die Industrieware, weil die nicht das ganze Jahr geerntet werden kann... ...für die auch eigene Pommesfabrik, die er hat.

00:08:00: Genau da hat er ein Lager aber auch die werden einige Monate mehr geerntete.

00:08:05: Jawoll ich glaube wenn man uns jetzt so zuhört dann denkt man sich okay... ...thausendsextundert Kartoffeln und auch so viele Zwiebeln, neunjundert Hektar.

00:08:13: Wohin exportieren die denn das Ganze?

00:08:15: Ich kann schon mal an dieser Stelle verraten, dass Neuseeland für vierzig Millionen Menschen Essen produziert und dass sechsundneunzig Prozent aller Produkte exportiert werden.

00:08:25: Aber wie sah das bei dem Betrieb konkret aus?

00:08:28: Also er hat zwanzig Prozent irgendwie für die pazifischen Inseln produziert.

00:08:32: Er hat dann für den heimischen Markt eigentlich nur noch circa fünfzwanzig bis dreißig Prozent produziert für den neuseeländischen Markt und alles andere gingen eigentlich quer durch die Welt in Export.

00:08:44: Richtig!

00:08:45: Und wir sind ja auch durch die Hallen gegangen, als sie gerade sortiert haben standen wir grade bei den Zwiebeln und die gingen in die Niederlanden und da haben wir natürlich aus Deutschland ein bisschen mit den Augen gerollt warum denn jetzt neuseelandische Zwiebellen bis zu uns ins Nachbarort kommen?

00:09:01: Richtig?!

00:09:03: Möchtest du einen Fazit zum Betrieb ziehen?

00:09:05: Ja, also insgesamt natürlich sehr sehr beeindruckend.

00:09:08: Der Betrieb war so weit wir das gesehen haben super aufgestellt maschinenmäßig Gebäude technisch die ganze Aufbereitung abhackung wie ich vorhin schon angesprochen hatte war super strukturiert und aufgebaut.

00:09:21: genau ein Riesenbetrieb wo sich glaube ich viele Leute schon einige Jahre Gedanken drüber gemacht haben.

00:09:27: dementsprechend ja einfach beeindruckt.

00:09:29: und allein auf dem betrieb habe Ich hinterher gesagt hätte man wirklich schon einen Tag oder wahrscheinlich eine ganze Woche verbringen können, wenn man sich hätte alle Standorten angeguckt und man hätte glaube ich ja nicht aufgehört irgendwie wissen mitzunehmen.

00:09:44: Ich hatte das an dem Tag auch ein bisschen auf Instagram veröffentlicht was wir da so gesehen haben und ich habe einen Kommentar bekommen der hieß krass dass das mit sieben Geschwistern klappt.

00:09:54: bei uns klappt es noch nicht mal mit zwei.

00:09:56: also auch das war ein Beispiel dass in dieser Größe Menge mit Geschwisters funktionieren kann wenn jeder seinen eigenen

00:10:03: Bereich hat.

00:10:04: Nachdem wir bei den Barlebros waren, sind wir weitergezogen zu Lilly.

00:10:10: Was haben wir da konkret gesehen?

00:10:12: Ja, da haben wir eigentlich ein relativ kleines Maschinenwerk gesehen wo sie ja Roboter zusammengebaut haben und genau haben dann eine kleine Einweisung oder einen kleinen Betriebsüberblick und auch über die gesamten Daten und Fakten hinterher im Besprechungsraum bekommen.

00:10:27: das war auch sehr beeindruckend.

00:10:30: In Neuseeland gibt es ja sechs Millionen Kühe, also noch mal mehr als Menschen die hier leben.

00:10:35: Einhemmische, die hier leben aber nur hundertfünfzig Melkroboter.

00:10:41: Warum ist das vergleichsweise wahnsinnig wenig?

00:10:44: Das ist hier so weil die einfach viel mit Karussells melken.

00:10:49: oder wir haben überwiegend bisher Karussels gesehen Weil sie halt eine ganzjährige Weiterhaltung machen Und die Mail-Carousels immer zwischen diesen ganzen Weideflächen stehen und es dann von dem ganzen Ablauf, den sie dann haben mit Reintreiben usw.

00:11:07: einfacher ist als das mit dem Roboter zu machen.

00:11:09: bzw.

00:11:09: im Roboter wäre das so in dem Umfang gar nicht möglich.

00:11:13: Im Vergleich zu uns wir haben ja größtenteils Liegeboxenlaufstelle in Deutschland und dort können die Kühe am Tag mehrmals sich dazu entscheiden zum Mail-Crobberl zu spazieren, der ist ja auch dann in der unmittelbaren Umgebung.

00:11:28: Hier bei den Kühen ist das anders.

00:11:29: die haben teilweise Strecken, die hügelig sind und bis zu zwei Kilometer lang.

00:11:33: wie oft werden sie denn dann zu dem Melkroboter getrieben?

00:11:38: Das machen die eigentlich zwar mal täglich dass die melken immer je nach Zeit.

00:11:42: wir hatten jetzt schon Betriebe die haben gesagt die fangen lieber morgens um vier an schon das erste Mal zu melken damit die Nachmittags nicht so spät melken müssen.

00:11:51: das hat aber dann nur was mit den Arbeitszeiten für die Mitarbeiter zu tun.

00:11:55: Also ich glaube, die haben genau zwei Kommandolmelkungen am Tag

00:11:58: und hier werden die Kühe meistens mit dem Quad von den Triebsleitern oder den Angestellten zur Melkstand geführt oder ja doch genau das ist glaube ich so das übliche Mittel.

00:12:10: was würdest du denn sagen?

00:12:11: Ist so der größte Unterschied zwischen den Melkroberthannen in Deutschland, die jedoch schon beliebter sind und hier zu den Melkorberthanne in Neuseeland?

00:12:21: Ja einfach dass der die Nachfrage hier nicht so groß ist, weil einfach das Schwierige ins Betriebssystem reinpasst mit der ganzjährigen Weiterhaltung.

00:12:30: In Deutschland ist es viel einfacher, Boxenlaufsteil mit einem Melkroboter zu integrieren und deswegen ist der Absatz Melkrober dann in Deutschland natürlich viel größer.

00:12:39: Wie sieht es aus mit dem Zufüttern?

00:12:41: Wie läuft das hier im Neuseeland ab?

00:12:43: Muss man das überhaupt machen oder reicht die Weiterhaltungen ganzjährig?

00:12:46: Nee, die füttern schon zu... Die machen das meistens jetzt, was wir gesehen hatten vor dem Melken.

00:12:54: Dass die da auf einer Betonfläche das Futter schon ja fertig verteilt in den Bereich oder in die... Auf den Frügel?

00:13:03: ...futtert auf den Futdertisch aufbringen und wenn die Tiere dann reingelassen werden direkt erstmal zum Futter können und danach dann direkt gemolken werden Weil die ganzjährige Weidehaltung von den Nährstoffen nicht ausgleichen, besonders im Winter werden dann auch noch Sachen wie Marktstammkohl haben wir jetzt gelernt.

00:13:21: So Sachen, die wir jetzt gar nicht kennen noch zugefüttert um da auch die Energie in die Kutze bekommen, die sie haben muss.

00:13:28: Eine Sache der wir aus Deutschland gar nicht können, die hier aber sehr üblich ist sind Schermelkas.

00:13:34: Erklär mal was ist denn

00:13:37: das?

00:13:37: Ein bisschen kompliziertes System hier.

00:13:39: Das hat auch im Moment gedauert, bis wir das alle verstanden haben glaube ich.

00:13:43: Es ist so dass die hier ein System haben, das oftmals der Eigentümer jemand sucht, der dann melkt bei ihm in seinen Stellen mit seiner Herde und teilweise ist es ja auch so, dass die Schermelker die Herde mitbringen.

00:14:00: Ich glaube da gibt es verschiedenste Systeme.

00:14:02: Da haben wir auch schon mehrere von kennengelernt Und dass die im Endeffekt sich das dann irgendwie teilen.

00:14:07: Fünfzig, fünfzig oftmals also den Erlös der Milch und ja...

00:14:15: Genau!

00:14:15: Also man kann es sich so vorstellen, dass der Schermilker oftmals die Herde mit zu dem Betrieb mitbringt und dass auch Gewinnbeteiligung ist.

00:14:24: Also je besser man quasi wirtschaftet als Schermelker mit dem Eigentümer Das Beste besser ist das für einen selber auch, weil man ja am Gewinn mit beteiligt ist.

00:14:33: Manchmal die Verträge kann man jedes Jahr neu aufsetzen, pass es dann nicht mehr mit dem Eigentümer.

00:14:38: und dann gibt's hier einen bestimmten Tag.

00:14:40: ich glaube der heißt Gypsy Day und an diesem Tag sind super viele LKWs unterwegs, die die Kühe von einem Betrieb zum nächsten fahren, weil sich dann die Schermelker einen anderen Standort aussuchen, einen anderen Betrieb einen anderen Eigentümer – also etwas was es so in Deutschland gar nicht gibt!

00:14:57: Ja, ich denke dann wollen wir auch nicht zu ausführlich werden.

00:15:00: Gibt es etwas was du von dem ledig treffen mitnimmst?

00:15:04: Also insgesamt fand ich das beeindruckend dass die also am ersten der erste eindrunde war einfach dass Die halle oder insgesamt diese firma extrem klein ist fand.

00:15:13: ich habe ich mir jetzt deutlich größer alles vorgestellt.

00:15:16: Also haben alle glaube ich so ein bisschen geschmunt seit erst mal in einer gruppe wenn man das halt aus deutschland ganz anders kennt

00:15:22: Was für ein kleiner standort das hier ist

00:15:24: genau ja was das so ein kleiner Standort eigentlich ist bis man dann oben im Büro war und wirklich die Zahlen und Fakten dazugehört hat.

00:15:30: Und weil das ja unser erster Tag war, waren wir da auch noch nicht so drin.

00:15:34: Wir wussten noch nicht richtig, wo wir auf uns hier einstellen müssen.

00:15:38: Wo wir den Zahn- und Dackfakten hintergehört haben, da haben wir schon mit dem Kopf genickt und gesagt alles klar macht der Sinn warum sie hier nicht mehr Roboter haben.

00:15:47: Dann brauchen die hier auch keinen riesen Standort.

00:15:49: Das wird für die halt auch nicht so einfach sein, den Roboter hier zu etablieren ist meine Meinung also... Ich glaube, dass das einfach hier nicht der Riesenmarkt ist und auch nicht sein wird in Zukunft.

00:16:02: Ja

00:16:03: vielleicht ein kleiner Denkanstoß weil das fand ich interessant.

00:16:07: Hier in Neuseeland ist ja das Ding mit den Halters also diese Halsbänder die einen Piepen auslösen oder eine Vibration auslösen und die Kühe ohne dass man fänzen muss also dass man irgendwie die Weide umstecken muss in eine gewisse Richtung treiben Und das könnte hier nochmal einiges verändern, ist aber aktuell noch sehr teuer und deswegen noch nicht so üblich.

00:16:30: Aber wenn man diese Halsbänder hätte, hätte man vielleicht weniger damit zu tun die Kühe zum Melkstand zu treiben und das könnte nochmal einiges verändern.

00:16:39: Okay dann kommen wir schon zum Ende und ich möchte von dir wissen was hatte ich denn

00:16:42: überrascht

00:16:43: an dem Tag bis dahin positiv oder kritisch?

00:16:46: Ich kann ja mal anfangen!

00:16:48: Das war ja quasi der erste richtige

00:16:50: Reisetag

00:16:51: mit der Truppe Und ich hatte aber schon das Gefühl, dass ich euch richtig gut kenne.

00:16:56: Denn wir hatten ja schon die Anreise zusammen gefühlt, dreißig Stunden im Flieger mit Stopp in Doha und... Ja!

00:17:02: Ich hatte das Gefühl auch dadurch, dass ihr alle diese Leidenschaft zur Landwirtschaft haben oder dieses Interesse zur Landwirtschaft, dass man dann so viel schon gemeinsam hat, so ein vergleichbares ähnliches Leben wie man aufgewachsen ist, dass die Gruppe echt schon bis dahin richtig gut verschmolzen ist.

00:17:17: Das hat mich an der Stelle sehr überrascht.

00:17:20: Das heißt nicht, landwirtschaftlich ist aber was menschliches war sich in dieser stelle erwähnen wollte bei dir

00:17:25: Ja ich würde ja das gleiche sagen dass es seit bemerkenswert ist wie gut man doch mit der truppe zurecht kommt obwohl man sich gar nicht kannte vorher.

00:17:33: Ich glaube niemand hier kannte oder ich glaube außer ein paar kannte sich und ansonsten kannte sie fast fast keiner.

00:17:39: Und wiegut man doch im einklang war Wie schnell das funktioniert hat Das macht schon richtig Spaß hier.

00:17:46: Und

00:17:46: wie schnell auch vor allem die erste Flasche Bier sich geöffnet hat und wie lustig das auf den Fahrten ist, das war schön!

00:17:53: Haben wir noch einen Vergleich zu Deutschland?

00:17:55: Wie sah es aus dem Gemüseanbau im Vergleich zum Deutschland?

00:17:58: Kann man das so schnell ein paar Sätzen zusammenfassen?

00:18:00: Also im Endeffekt ist der Hauptunterschied einfach dass Sie hier extrem großen Vorteil haben mit der ganzen Ehring-Ernte.

00:18:09: Die brauchen halt keine Lagerfläche, haben immer die Topqualität... können in den Zeitfenstern liefern, wo es auf dem europäischen Markt keine Ware gibt.

00:18:18: Genau das ist im Endeffekt der Hauptunterschied und ich glaube gerade auf diesem nördlichen Teil von der Nordinsel ist dass da wirklich ja einfach von einer anderen Region gibt es nichts Besseres oder kaum was besseres auf der Welt.

00:18:31: Okay wie schön.

00:18:32: damit finde ich haben wir so ein bisschen Einblick gegeben können zum allerersten Tag.

00:18:37: Wir haben natürlich noch viel mehr erlebt Viel mehr gesehen, viel mehr gelernt.

00:18:42: Es geht natürlich auch um die Gespräche unter uns.

00:18:44: Wir hoffen wir können euch noch mehr Einblicke geben!

00:18:47: Falls ihr mir von Marc sehen wollt dann schaut gerne in die Show Notes.

00:18:50: da vertecke ich euch mal seine Website und ich freue mich dass du dabei was mag.

00:18:56: hast du noch etwas zu sagen?

00:18:56: Und die höre

00:18:57: Ja mich freu mich das ich hier sein kann ist eine gute Reise Das macht dir super viel Spaß.

00:19:03: und ja eigentlich sind zwei Wochen hier schon fast so kurz und Ich kann nur sagen nutzt die Chance, wenn ihr auch die Möglichkeit habt nochmal rauszukommen vom Betrieb wegzukommen in andere Länder.

00:19:14: Nutzt das und genau, nutzt diese Chance einfach anderes zu sehen und das mit nach Hause zu nehmen ja.

00:19:21: So sieht es aus!

00:19:22: Tschüss bis zur nächsten Folge.

Über diesen Podcast

Hey, du! Schön, dass du mit mir in die Agrarwelt eintauchst. In meinem Podcast beschäftige ich mich mit der modernen Landwirtschaft von heute. Meine Gäste sind oftmals junge Menschen aus der Branche, die ihren Teil dazu beitragen, dass wir jeden Tag eine riesige Auswahl an qualitativen Lebensmitteln haben. Ich selbst bin studierte Landwirtin und habe einen besonderen Blick auf die Themen wie Nachhaltigkeit, Ernährungssicherung, Tierwohl, Foodtrends, Verbraucherwünschen, Nischen, neuen Wegen, politischen Zielen und Traditionen.
Viel Spaß beim Reinhören. Kritik und Rückfragen sind immer willkommen.

von und mit Maja Mogwitz

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